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42 wahre Geschichten vom Tun und vom Lassen

Tobias Daur am 1. März 2021

Die Gemeinwohl-Ökonomie kommt aus der Praxis. Es waren ein gutes Dutzend Unternehmer:innen, die ihren Erfolg nicht in Wachstumszahlen und Finanzgewinnen beschreiben wollten und ein Modell für ihre werteorientierte Wirtschaftsweise erarbeiteten, gemeinsam mit Christian Felber. 2010 entstand so die Gemeinwohl-Matrix 1.0, das Buch „Gemeinwohl-Ökonomie“ erschien, der „Verein zur Förderung der Gemeinwohl-Ökonomie“ gründete sich in Wien.

Buch: 24 wahre Geschichten vom Tun und vom Lassen

Gut 10 Jahre später ist daraus eine internationale Bewegung entstanden. In über 30 Ländern findet die Idee einer gemeinwohlorientierten Wirtschaftsweise ihre Anhänger:innen, organisiert in Verbänden, Vereinen und Regionalgruppen. Unternehmen, Organisationen und Kommunen werden bei ihrem sozial-ökologischen Wandel von ausgebildeten Berater:innen begleitet, Auditor:innen prüfen und bewerten vorgelegte Gemeinwohl-Berichte.

Wer sind die Unternehmen, die sich auf eine Gemeinwohl-Bilanz einlassen? Was bewegt Kommunen, ihre Strategie an der GWÖ auszurichten? Welche Wege findet die Politik die Vision einer enkeltauglichen Wirtschaft Wirklichkeit werden zu lassen?

Gemeinwohl-Ökonomie in der Praxis

Das Buch „24 wahre Geschichten vom Tun und vom Lassen“ bietet wunderbare Einblicke in die Motivation von der Krankenkasse BKK Provita, dem Outdoorhersteller vaude und dem Landesbetrieb ForstBW bis zu dem Energieerzeuger Polarstern, eine Gemeinwohl-Bilanz zu erstellen. Wir erfahren, wie die CSU-dominierte Gemeinde Kirchanschöring aus Bayern den Prozess umgesetzt hat und wie die Raiffeisenbank Lech mit der Gemeinwohl-Ökonomie neue Wege geht.

Wer neben den Praxisbeispielen auch Hintergründe lesen will, erfährt von Gitta Walcher, wie eine Gemeinwohl-Bilanz aufgebaut ist, wird von Mattias Kasper in die SDGs, die Weltnachhaltigkeitsziele und ihre Verbindung mit der GWÖ eingeführt, lernt mit Anke Butscher die Gemeinde-Matrix 2.0 kennen und bekommt von der EU-Abgeordneten Anna Deparnay-Grunenberg Einblicke in die Welt der europäischen Wirtschaftspolitik aus GWÖ-Sicht.

GWÖ in der Bildung

Ach ja: Der Beitrag über GWÖ in der Bildungsarbeit, über bilanzierende Schüler:innenfirmen und Schulen, der stammt von mir.

Das Buch ist im oekom-Verlag erschienen und für 24 EUR im Buchhandel oder auf der Website zum Buch zu haben: https://24-wahre-geschichten.de

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Keine Kohle für die Kohle

Tobias Daur am 14. November 2015

Was am 4.11. im Finanzausschuß von Münster beschlossen wurde, ist deutschlandweit einmalig: Die Stadt zieht ihre Finanzanlagen aus ethisch und ökologisch problematischen Bereichen ab.

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Wir kaufen uns HessNatur!

Tobias Daur am 16. Juni 2011

Es war eine Baumwollspinnerei in Schottland, bei der erstmals Textilien unter fairen und sozialen Bedingungen hergestellt wurden. Betreiber des Projektes war aber nicht Heinz Hess, der Gründer von Hess Natur. Das mag daran gelegen haben, dass er 1799 noch gar nicht geboren war. Den ganzen Beitrag lesen »

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Bei der Bahn: Grün gewaschenes Carsharing

Tobias Daur am 21. Februar 2011

Neulich im Zug nach Frankfurt: Die Bahn wirbt mit ihren neuen Elektroautos am Zielbahnhof. Laut flinkster.de, der Bahn-Website stehen Köln und Stuttgart zur Auswahl, auf der DB-Carsharing-Site sind Frankfurt, Berlin und Saarbrücken angekündigt. Betont wird CO2-Freiheit und Umweltfreundlichkeit der Elektro-Mobilität.

Pustekuchen. Denn zum Thema Ökostrom steht da kein Wort. Den ganzen Beitrag lesen »

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Green Hosting, aber richtig!

Tobias Daur am 17. Februar 2011

Hosting betreiben wir seit Jahren selber. Wir hatten bei unseren Webprojekten einfach zu viel Zeit damit verbraucht, in Warteschleifen von Massenhostern herumzuhängen, uns mit ungeeigneten Konfigurationen auf Fremdservern zu beschäftigen oder dem gemütlichen Seitenaufbau einer Site auf einem schwachbrüstigen Servers mit verstopfter Netzanbindung zuzuschauen.

Unser Lieblings-CMS TYPO3 ist auch nicht gerade anspruchslos, was seine Umgebung angeht. Aber auch bei kleinen Sites macht sich ein flinkes System für den Betrachter angenehm bemerkbar.

Von Kreuzfahrtschiffen und Ruderbooten

Einen Wunsch konnten wir unseren Kunden bislang nicht erfüllen: Echten Ökostrom in dem von uns genutzten Rechenzentrum. Und da nützt es auch nichts, wenn die verwendete Technik stromsparend ausgelegt Den ganzen Beitrag lesen »

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Ökoprofit goes LOHAS

Tobias Daur am 16. Januar 2011

Das Konzept stammt aus den frühen 90ern: Ökoprofit hilft Unternehmen, ein Umweltmanagementsystem aufzubauen. Dabei versteht Ökoprofit Nachhaltigkeit in Betrieben vor allem technisch – Energie, Wasser, Abfall werden betrachtet, vermessen und im Verbrauch reduziert.

Ökoprofit LogoImmerhin ist die Vernetzung der Betriebe ein wichtiges Element. Die wird  einerseits über Workshops gebildet, die wechselseitig in den Betrieben stattfinden, andererseits bildet ein Club-Angebot nach der Ökoprofit-Zertifizierung den Teilnehmern die Möglichkeit, Den ganzen Beitrag lesen »

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